Meditation zum 5. Fastensonntag

29.3.2026

Meditation zum 5. Fastensonntag

Liebe sei Tat – im Leben

Johannes 11,1-45

‍

‍

Ein Schmerz,

der nicht vergeht.

Eine Stille,

die lauthals schreit.

Eine Leere,

deren Last erdrückt.

‍

Der Stein liegt schwer,

trennt Leben von Tod,

Hoffnung von Angst.

‍

Anklagende Worte:

Warum warst du nicht da?

Er wäre nicht gestorben.

‍

Jesus sieht hin –

und weint.

‍

Er weint um einen Freund.

Er weint um diese Welt.

‍

Auch ich stehe da:

vor dem Grab,

vor dem Sturm,

vor der Angst,

die alles zu verschlingen droht.

‍

Doch ich sehe:

Kinder,

die einander halten,

die miteinander teilen,

die sich eine Zukunft erträumen.

„Ich bin die Auferstehung und das Leben,“

spricht Jesus.

‍

„Glaubst du?“, fragt er mich.

‍

Ich glaube,

denke ich,

fühle ich,

spreche ich.

‍

„Dann roll den Stein weg“,

höre ich ihn sagen

und ich verstehe:

Lass die Angst los.

Lass die Schuld los.

Lass die Zweifel los.

‍

Glaube.

‍

Welchen Stein rolle ich weg?

Wovon mache ich mich frei?

Wo verhelfe ich zum Leben?

‍

Ich erkenne:

Wenn ich glaube,

dann ruft das Leben

mitten im Sturm.

‍

‍

Einführung zu den Meditationen

‍

Bildausschnitt: Hungertuch von Konstanze Trommer, (c)Misereor
Texte: Hannah Braucks, Misereor

No items found.

Über den Autor
Thomas Konetzny

Stellv. Sprecher des Pfarrgemeinderats, Arbeitskreis Medienarbeit, Arbeitskreis Kunst

Letzte Veröffentlichungen

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Weltmissions-Sonntag 2026

" Sei mutig und stark " ist das Motto der diesjährigen Missio-Kampagne. Mut und Stärke erwächst aus dem Gefühl, nicht allein zu sein. Seien wir eine helfende Hand !

Theo Schmid
2 min
Roland Meier stellt Kalligraphien aus

Roland Meier begibt sich mit Ausdrucksformen der Kalligraphie auf eine Spurensuche bei Rainer Maria Rilke. Der Arbeitskreis Kunst lädt zur Vernissage und Ausstellung ein.

Thomas Konetzny
Verabschiedung von Kaplan Henrik Preuß

Seit 1. Oktober ist Henrik Preuß nun Pfarrer von Barbing/ Sarching/ Illkofen. Am 27. September wurde er in Herz Marien feierlich beim Sonntagsgottesdienst verabschiedet.

Simone Felenda
3 min.