Meditation zum 3. Fastensonntag

7.3.2026

Meditation zum 3. Fastensonntag

Liebe sei Tat – im Blick

Johannes 4,5-42

‍

‍

Sie kommt allein.

Trägt Wasserkrüge –

und ihre Geschichte.

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Eine Geschichte,

die sie nicht erzählt.

‍

Jesus sitzt da.

Er sieht sie.

Ihr Gesicht.

Ihre Augen.

Ihre Geschichte.

‍

Er sieht tiefer,

spricht sie an,

bricht die Regeln,

schenkt ihr Würde.

‍

Eine Begegnung

zwischen Himmel und Erde.

‍

Ich denke an das Zelt.

Leicht. Offen.

Darüber:

eine Linie.

Golden.

‍

Eine Antenne,

die verbindet.

Uns

mit Gott.

‍

Sie sendet.

Sie empfängt.

Sie macht sichtbar,

was verborgen bleibt.

‍

Die Frau wird gesehen –

und verwandelt.

Sie lässt den Krug stehen.

Geht zurück.

Und erzählt.

‍

Und ich frage mich:

Wer sieht mich?

Wer nimmt mich an?

Wo kann ich Verbindung schaffen –

zwischen dem, was ist,

und dem, was sein könnte?

‍

Die goldene Linie bleibt.

Sie leuchtet.

Sie erinnert:

Gott sieht.

Gott spricht an.

Gott verwandelt.

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Einführung zu den Meditationen

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Bildausschnitt: Hungertuch von Konstanze Trommer, (c)Misereor
Texte: Hannah Braucks, Misereor

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Über den Autor
Thomas Konetzny

Stellv. Sprecher des Pfarrgemeinderats, Arbeitskreis Medienarbeit, Arbeitskreis Kunst

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