Mit dem Kinderfest am Pfarrfest ging es schon um 14 Uhr auf dem Kindergartengelände St. Michael los. Der Klassiker Kasperletheater zog verlässlich wie ein Magnet die Kids zur Vorstellung und in ihren Bann. Gleich danach wurde in gefühlt 30 Sekunden die startbereite Hüpfburg aufgeblasen und die Kids stürzten freudejauchzend hinein. Die Kindergartenleiterin managte souverän die Kindermengen in der Burg, so dass sich alle ausgiebig austoben konnten. Viele Spiele boten tolle Abwechslung. Und schon kam der heißersehnte Wagen mit eiskalten Eissorten. Kaum wurde er verkaufsbereit gemacht, wurde er von sich nach Abkühlung sehnenden Festbesuchern umzingelt. Toll, dass der Elternbeirat des Kindergartens mit Kaffee und Kuchen und alkfreien Cocktails die kulinarische Seite rockte.

Mit dem Festgottesdienst wurde der spirituelle Teil des Pfarrfestes eingeläutet, mit einer bombastischen Orchestermesse, die sogar Musikbanausen erkennen ließ, dass da etwas ganz Besonderes dargeboten wurde. Für den Gottesdienstbesucher kaum sichtbar legte sich der Kirchenchor mit hinzuengagierten Musikern mächtig ins Zeug. Hier ein Bild, wie das aussah. Man könnte meinen, viel hilft viel - sicher, darüber hinaus kam es aber auf die Qualität eines jeden einzelnen Künstlers an. Und alle haben abgeliefert! Musikalisch war es ein echter Genuss. An dieser Stelle maximalen Dank an den Förderverein, der das Engagement der externen Musiker finanziell unterstützt und damit dieses Kulturjuwel überhaupt möglich gemacht hat.
Während der Messe wurden ehemalige Pfarrgemeinderatsmitglieder ob ihrer ehrenamtlichen Verdienste für das Leben in der Pfarrei mit einer Ehrennadel, Urkunde und Gottesdienstbesucherapplaus geehrt. Zu jeder und jedem wusste der Pfarrer eine Geschichte zu erzählen (Storytelling heißt dieser hochgeschätzte Skill heute), so dass die Arbeit der Menschen aus der Pfarrgemeinde, die hier aktiv am Pfarreileben mitgewirkt haben, lebendig wurde. Danke!
Nachdem die Kinder vom parallel im Pfarrsaal gestarteten Kleinkindergottesdienst dazustießen und ein miteinander gebasteltes Herz-Marien-Herz mitbrachten, gab es einen gemeinsamen Abschluss und das Sommerfest konnte starten.
Das Fest hatte das Festteam fest in der Hand und alles lief wie am Schnürchen. Die Grundbedürfnisse zuerst decken: Essen und Trinken, dann die neuesten Erlebnisse und Infos austauschen. Mit Live-Musik beglückt, mit einem die künstlerische Ader neckenden Malrätsel herausgefordert, war es ein prächtiger Abend, der manche Gäste bis knapp vor den in Engelszungen verpackten Rausschmiss blieben ließ. Weil's so schön war!
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Das Fest ist natürlich nicht vom Himmel gefallen! Solche Wunder sind recht selten. Vielmehr wurde im Vorfeld schon wochenlang geplant, organisiert und vorbereitet, am Vorabend Blut und Wasser geschwitzt, ob denn das Wetter wirklich hält, während des Festes wurden die ganzen Stände am Laufen gehalten, nach dem Fest aufgeräumt, geputzt, gewaschen, abgebaut, die Bierbänke am nächsten Tag wieder zusammengeklappt und in vorgegebener Reihenfolge auf Paletten gestapelt, um eine Strafe des Bierbankverleihers zu vermeiden (ja, so rigoros läuft es hier), der niedergetrampelte Rasen toupiert (o.k., das war herbeigedichtet - den letztgenannten Schritt überlassen wir den eigenen regenerativen Kräften der Natur)😉 Schön war's halt!
Nur mit diesem Aufwand und Einsatz engagierter Menschen aus der Pfarrei ist sowas möglich. Tausend Dank dafür!
Und willkommen im Team bei nächster Gelegenheit - einfach den Pfarrgemeinderat ansprechen - Kontakt auf der Webseite.
Noch mehr Eindrücke vom Aufbau bis zum Ende gibt's in der Bildergalerie. Bis zum nächsten Mal!
Bilder: Joachim Schamriß, Gerlinde Maß, Thomas Konetzny






