Meditation zum 2. Fastensonntag
Liebe sei Tat – im Licht
Matthäus 17,1–9

Jesus geht.
Hinauf auf den Berg.
Ich folge,
nicht mit den Füßen –
sondern mit dem Herzen.
Ich lasse zurück:
den Alltag,
meine Aufgaben,
meine Sorgen.
Oben:
Stille.
Und dann
Licht.
Verwandlung.
Ich sehe ihn neu,
in den Kindern auf der Sandbank.
Sie kochen,
sie helfen,
sie teilen.
Etwas wandelt sich.
Wird sichtbar.
Ich sehe ihre Stärke.
Ihre Selbstverständlichkeit.
Ihre Würde.
„Herr, es ist gut, dass wir hier sind“, sagt Petrus.
Ich spüre:
Es ist gut, dass ich hier bin.
In einer Welt, die sich wandeln kann.
Ich soll weitergehen.
Verwandelt –
und bereit zu sehen.
Was sehe ich neu?
Was darf sich wandeln in mir?
Was nehme ich mit vom Berg – in meine Welt?
Einführung zu den Meditationen
Bildausschnitt: Hungertuch von Konstanze Trommer, (c)Misereor
Texte: Hannah Braucks, Misereor

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